Was will ich wirklich in meinem Leben und was will ich wirklich bewirken?
Diese Frage quält Dich bereits seit langem? Diese leidige Frage beschäftigt nicht nur Dich. Auch viele viele andere um Dich herum.
Lange vor dieser Überlegung fangen die Eltern an zu drängen, doch mehr für die Schule zu tun. Denn Du willst doch einen anständigen Abschluss hinlegen, oder? Nur dann kannst Du Abi machen, Studieren und in Deinem Traumjob arbeiten.
Traumjob?
Arbeit?
Wirklich?
Was wäre denn der Traumjob?
Und schon taucht wieder die Frage auf: was will ich wirklich?
Einmal sprach ein sehr geschätzter Bekannter, "Berufswahl wäre eine Frage der Intelligenz." Mit seiner mathematischen Begabung stand ihm die Welt offen. Seine Familie limitierte ihn auf den Beruf des Arztes. Nun stand er jedoch vor einer großen Herausforderung: er konnte einfach kein Blut sehen!
Was tun als Arzt, der beim kleinsten Blutstropfen in Ohnmacht fällt.
Für jede Herausforderung gibt es Lösungen und Möglichkeiten.
Er wurde Augenarzt und hat sich in ein enges Fachgebiet spezialisiert, ein Klinikum aufgebaut, jettet um die Welt und hält Vorträge. Seine mathematischen und analytischen Fähigkeiten hat er gut zur Anwendung gebracht. Er hat nebenberuflich die Geldflüsse der Börse studiert, gelernt Bilanzen zu lesen und Chancen zu erkennen und einen eigenen Fonds aufgelegt. Für Außenstehende ist er überall gleichzeitig. Nie richtig hier und nicht richtig dort.
Immer am Limit. Immer Volldampf. Immer in Bewegung zum nächsten Abenteuer. So wird man geliebt und geschätzt. Die Familie ist daran zerbrochen.
Von diesen Beispielen kann ich viele aufzählen. Öffne die Augen und sieh Dich um und frage Dich immer und immer wieder:
Was will ich wirklich!?
Heutzutage ist die Berufswahl eine schier
unüberwindbare Hürde. Hier möchte ich die Schärfe herausnehmen und Dir Optionen
an die Hand geben, die Dich überraschen werden. Dabei beachte bitte immer die Glücks-Formel fürs Leben: Glaube nichts – prüfe alles!
- Was willst Du wirklich?
- Wofür trittst Du an?
Niemand stellt die allerwichtigste Frage!
Kennst Du die Fragen aller Fragen, die Du Dir bei der Berufswahl stellst?
Natürlich nicht.
Nun darf ich Dich mit der Nase darauf stossen!
Also:
Wem willst Du dienen?
Menschen oder Systemen?
Um die Abkürzung zu nehmen: willst Du Menschen dienen, kannst Du sofort beginnen. Noch heute, noch in dieser Stunde.
Willst Du Systemen dienen, brauchst Du jahrelange Ausbildungen, Studienzeiten, Disziplin und Entbehrung. Du hast die Wahl zwischen 20.000 Studiengängen und 350 Ausbildungsberufen.
Damit ist die Katze aus dem Sack. Hier muss zuerst Deine Entscheidung fallen. Und dann geht’s ins Detail.
Doch noch eines schicke ich voraus:
Diene Menschen stets aus der Tiefe Deines Herzens und gib alles hinein und es wird Früchte tragen.
Tust Du etwas Halbherzig oder wie Nebenbei sitzt Du sprichwörtlich in der Gosse!
Hier endet bereits meine Botschaft für Schnell-Leser - bzw beginnen wir hier erst richtig.
Wahrlich der Menschheit zu dienen wird aktuell nicht
honoriert. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Diene Systemen und lasse Dich vom System bedienen. Noch vor kurzem galt der Richter beim OLG als Musterbeispiel der Trägheit. Bis heute ist der gefühlt Jahrhunderte alte Witz aktuell: „was arbeitet in der Beamtenstube? Der Holzwurm!“ Oder der berühmte Beamtendreikampf: „Stempeln – Lochen – Abheften!“
Nun wirst Du Dir denken: „welch ein Quatsch, ich kenne da einen Bekannten meiner Eltern, der ist bei einer Hilfs-Organisation, dient Menschen und verdient richtig gut!“
Du hast Recht. In entsprechenden Positionen verdient man gut. Nun bleibt die Frage: dient er dem Menschen oder dem System? Blicke mit einer kurzen Recherche hinter die Kulissen und finde heraus, dass vor allem diese Organisationen Systeme bedienen.
Kurz zu mir: meine Schul-Laufbahn war nun ja gelinde gesagt gequält. Alles hätte mir in den Schoss fallen können, wenn ich es denn gewollt hätte. Und so zögerte ich die Berufswahl hinaus mit einer schulischen Ausbildung zur technischen Assistentin für Gestaltung. Irgendwann rieb mir mein Vater eine Liste mit Unternehmen unter die Nase.
„Bewirb Dich dort mal, Du bist doch kreativ. Da kannst Du schon in der Ausbildung gutes Geld verdienen.“
Also bewarb ich mich und hatte auch einige Vorstellungs-Gespräche. Beispielsweise bei der damaligen Bundesforschungsanstalt fürKartoffel- und Getreideverarbeitung. Dort hätte ich als Fotografin vormittags Kartoffeln und Brote fotografiert, nachmittags Portraits. Das war nicht das, was ich wirklich wollte.
Woanders hätte ich Fenster fotografieren sollen. Auch nicht das, was ich wirklich wollte!
In der Litho-Anstalt wurde ich getestet. Mir fiel es leicht, eine Cola-Flasche zu zeichnen, Folien auf eine 11mm Grundlinie zu kleben und andere Aufgaben zu lösen. Dort machte ich die Ausbildung und ich möchte sagen, damals hat es mir Spaß gemacht.
Ich lernte also den
aussterbenden Beruf des Druckvorlagenherstellers. Zu dem Zeitpunkt war das noch recht viel Geld.
Bereits während der dualen Ausbildungszeit arbeiteten andere Mitschüler am Computer. Und so verlor ich nach meinen Job, als der Computer einzog. Damals war es üblich, bis zur Rente in einem Beruf zu bleiben. Bitte mache Dich davon frei. So wird es niemals wieder werden. Mir jedenfalls hat die Kündigung den Boden unter den Füßen weggerissen und mich traumatisiert hinterlassen.
Ich bekam eine Umschulung und lernte die Programme, die ein Mediengestalter oder DTP-Operator kennen muss. Diese Programme haben sich seit 1995 kaum entwickelt. In den darauffolgenden Firmen lernte ich bald, dass wir als Personal austauschbare Ware sind. In einer Agentur wurden wir auf emotional erpresst und Kontakte zur „Aussenwelt“ unterdrückt. Diese Agentur wollte uns als Ersatz-Familie dienen und stellte nur Kollegen ein, die von mindestens 200km entfernt bewarben. Um dort arbeiten zu können vor Ort wohnen mussten. So waren Arbeitszeiten bis zu 70 Stunden pro Woche möglich. Abends um 20:00 zum Sport? Kein Problem, bitte arbeite erst diesen Stapel ab! Das ist wichtig(er)! Ob es heute noch möglich ist, Menschen so auszubeuten? Auch hier verlor ich nach 5 Jahren meinen Job.
Meine bohrende Frage war auch: was will ich wirklich?
So verdingte ich mich in Agenturen und Verlagen und wurde ein ums andere Mal übers Ohr gehauen. Ich durfte viel viel Lehrgeld zahlen. Eine „Agentur“ stellte mich als Grafikerin per Handschlag ein. Das Geld reichte kaum, die Fixkosten zu decken geschweige denn, etwas darüber hinaus. Urlaub? Essen gehen? Ausgeschlossen!
Und das mir! Top ausgebildet! Bestes Alter! Hochmotiviert! Loyal und nie krank! Eigentlich der perfekte Arbeitnehmer. Unzählige Bewerbungen. Doch niemand stellte mich ein.
Mit 2 pfiffigen Jungs, die als 3D-Artists künstliche Welten am Rechner kreierten machte ich mich „selbständig“. Wir hatten viele gute Projekte in der Pipeline. Viel gearbeitet und viel viel Lehrgeld gezahlt. Wir waren wohl willkommene Opfer im Haifischbecken der sich untereinander bedienenden Systeme. Und wieder die Frage, was wollten wir wirklich?
Bitte, lasse Dich niemals auf Versprechungen ein oder nur dann, wenn es auf einen angemessenen Tauschhandel herausläuft.
Zurück zum System bedienen.
Einmal, als ich noch in der Agentur arbeitete kam ein Anruf von einem Kunden. Ob er auf dem kurzen Dienstweg mal schnell das Logo in dieser Größe haben könne. Klar doch, ich habe es mit wenigen Griffen gehabt und noch während des kurzen Gesprächs per Mail versandt.
Nein!
So ginge das nicht!
Der Typ hätte mich garantiert nicht anzurufen und ich dürfe niemals wieder auf dem kurzen Dienstweg etwas eigenverantwortlich entscheiden. Ich war konsterniert! Was spricht dagegen? Es kostet doch keine Zeit, keinen Aufwand?
Alle waren zufrieden – eine Win-Win-Situation.
Die Agentur hätte mir für solch einen super Kunden-Service doch dankbar sein sollen.
Oder nicht?
Nein!
Es müssen Aktenzeichen kreiert werden, die Gelder generieren, wie ich heute weiß.
Zusammengefasst: Systeme kreieren Aktenzeichen, Aktenzeichen kreieren Gelder und erhalten sich somit selber.
Statistisch (Peter Prinzip) kann sich kein System langfristig selber tragen und wird nach rund 70 Jahren implodieren. An diesem Punkt sind wir gerade angelangt, wie wir täglich aus den Medien erfahren. Die Druckerpressen stehen seit kurzem Still, kein frisches Geld wird mehr gedruckt. Die Deutsche Bank ist insolvent, wie wir aus englischen Wirtschaftsblättern erfahren, die Autoindustrie ist eingebrochen und die jahrelange Überproduktion, die die Wirtschaft am Laufen hielt, wird zurückgefahren. Damit sind Arbeitsplätze rar geworden und wir erleben zwangsläufig einen deutlichen Wandel.
Wohin die Reise geht? Das wissen nur eine Handvoll Menschen, die die Planung für uns vornehmen. Und das gilt weltweit.
Ich bleibe im tiefen Vertrauen, dass es für uns Menschen deutlich leichter wird denn hier sind wir am absoluten Endpunkt angekommen. Seit kurzem ist die Talsohle durchschritten und es geht schon wieder bergauf. Doch erst muss noch das weggeräumt werden, was uns daran hindert, das zu machen, was wir wirklich wollen und können.
Und wer arbeitet nun für Menschen?
Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Polizisten natürlich.
Wirklich? Wirf einmal einen Blick in die Verträge. Gearbeitet wird für „Personen“, nicht für Menschen. Und damit sind diese Berufe ‚raus aus unserer Fragestellung. Bitte informiere Dich über die Unterschiede zwischen Mensch und Person. Du wirst Bauklötze staunen, wenn Du das durchdringst.
Für Menschen arbeiten Handwerker und Freiberufler wie Coaches, Hebammen, Heilpraktiker, Homöopathen. Während das Handwerk floriert werden den Freiberuflern maximal viele Steine in den Weg geräumt. Beispielsweise sind deren Sozial-Versicherungs-Beiträge so abartig teuer, dass andere für diese Beträge ihre Miete zahlen. Für Auftraggeber ist es steuerlich vorteilhafter, mit Unternehmen innerhalb des Systems zu arbeiten denn mit Freiberuflern. Bürokratische Monster wie DSGVO verderben vielen den Spaß am Selbständig sein.
Konnte ich Dir bis hier her in irgendeiner Form wirklich helfen?
Nein, Du bemerkst hier die Zwickmühle, in der Du tatsächlich steckst. Die Situation, in der wir alle stecken! Weltweit. Es wird nie wieder so, wie der Aufschwung, den unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben. Heute gilt es noch immer als Messlatte. Arbeite hart und Du wirst reich!
Klar kannst Du 12 Stunden täglich hart arbeiten. Reich wirst Du nur, wenn Du in gewissen Kreisen verkehrst. Doch dann würdest Du das hier nicht lesen. Aktuell fließt das Geld von unten nach oben. Wir merken es mit jedem Einkauf, an der Tankstelle, in der Gastro. Das kann nur so gewollt sein. Die Schere öffnet sich in einem wahnsinns Tempo. Und dann? Ein Schuldenschnitt muss kommen und alle beginnen wieder bei Null. Ich kenne es unter dem Begriff GESARA.
Bevor es besser werden kann, muss es anders werden.
Und was willst Du jetzt wirklich?
Mein Tipp: mache das, was Dich wirklich interessiert!
Mache das, was Du mit Herzblut, mit Hingabe machst!
Achte niemals aufs Geld!
Egal, was Du tust, das Geld wird (aktuell) hinten und vorne nicht reichen. Ob Ausbildung, Studium, Jobben ... Und das ist gewollt so.
Kümmere Dich also nicht darum sondern finde irgend einen Weg, irgendwie glücklich und zufrieden durch die nächsten Jahre zu kommen. Bedenke das Peter Prinzip, das System wird sich selber zerstören – während Du noch Dein Leben vor Dir hast!
Soll es sich doch selber zerstören, denn, wenn wir ganz ehrlich sind, dient dieses System nicht dem Menschen – und gehört auf den Müllberg der Geschichte.
Somit sind Deine Entscheidungen nicht für die Ewigkeit, wie uns immer suggeriert wird.
Wenn Du heute anfangen wollen würdest, Geld zu verdienen könntest Du beispielsweise
- Tiere/Pflanzen/Häuser sitten
- Fahrräder flicken
- Erntehelfer
- Kellnern
- Pizzataxi
· Oder alles parallel
Wenn Du pfiffig am Computer bist, könntest Du beispielsweise nebenher
· Deine Fotos bei pexels & anderen Bildbanken verkaufen
· Dienstleistung bei fiverr & Co anbieten
· Network Marketing Produkte digital vertreiben
Wenn Du eher ein Kopfarbeiter bist, könntest Du auch:
· Texte/Konzepte schreiben oder übersetzen
· Hausaufgaben betreuen
· Bücher/Freebies schreiben (für Amazon)
Ganz egal, was Du aktuell machst, es wird mit großer
Wahrscheinlichkeit nur für eine Übergangs-Zeit sein. Also wähle irgend etwas,
was Du magst und mache das mit all Deiner Hingabe. In 10 Jahren werden wir alle diese
Welt nicht wiedererkennen. Ich bin sehr begeistert von diesen Tipps.
Welch Blödsinn denkst Du vielleicht.
BWL geht - immer heißt es doch! Damit kann man alles machen. In Banken und Unternehmen, bei Behörden und Versicherungen arbeiten. Wirklich? Was ist BWL und was macht man damit?
Am Ende verwalten BWL’ler Zahlen. Hinter den Zahlen steht die Produktivität, dahinter steht das Personal, also Personen, also Menschen. Ist es menschlich, Menschen über Zahlen zu verwalten?
Du bist der Menschheit maximal dienlich, wenn Du alle Deine Tätigkeiten mit Liebe und Hingabe ausführst.
Das ist es, was wir aktuell benötigen! Kompromisslose Hingabe in allem Tun. Das und nur das wird uns als Menschheit weiter bringen.
Natürlich kannst Du Berufe studieren wie
- Mechatroniker
- Programmierer
- Ingenieur
Oder Ausbildungen machen zum
- Heilpraktiker
- Physiotherapeut
- Schreiner
- Maurer
- Dachdecker
- Schneider*in
Mache nur das, was Du wirklich willst und probiere es aus.
Lerne Dich, Deine Vorlieben und Talente dabei besser kennen und vertraue, dass alles gut ausgehen wird.
Bedenke dabei: inzwischen ist es wichtig, Wissen schnell anzuhäufen, wieder wegzuwerfen um neue Wissen aufnehmen zu können.
Hier noch eine Liste von Berufsfeldern, in die ich persönlich keine Zeit investieren würde
- Wirtschaftswesen
- Finanzwesen
- Bildungswesen
- Gesundheitswesen
- Rechtswesen
In diesen und anderen Wesenheiten sehe ich keine Zukunft für die Zeit nach dem Wandel. Dabei empfehle ich Dir eindringlich,
Glaube nichts und prüfe alles.
Gehe in Gedanken Fragen durch wie: wem dient das, was ich machen will, wem nützt es wirklich und schadet es der Entwicklung der Menschheit oder der Natur?
Konnten Dir meine Gedanken bei der bohrenden Frage "was will ich wirklich?" weiterhelfen?
Ich für mich habe entschieden, diese Zeitenwende angenehm zu überstehen, Spaß zu haben und andere wie Dich zu motivieren, sich schöpferisch und hingebungsvoll zum Besten des Ganzen einzubringen.
Klingt schräg? Ist schräg - und ernst gemeint.
In diesem Sinne wünsche ich Dir von Herzen alles Gute und auf dass Du Dich zum Besten des Ganzen einbringst in das große Unterfangen.
Deine



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